Die freiwillige Beschaffung von kohlenstoffarmem Strom durch Air Liquide gewinnt an Dynamik: Seit 2025 wurden zusätzliche Stromabnahmeverträge mit einem Volumen von 3 TWh pro Jahr abgeschlossen

PPA 2025 3 TWh

Paris, 22. Januar 2026

Air Liquide bestätigt die Wirksamkeit seines freiwilligen Programms zur Beschaffung von kohlenstoffarmem Strom, einem zentralen Hebel seines Plans zur Klimawende, das konkrete und wirkungsvolle Ergebnisse liefert. Im Jahr 2025 wurden mehrjährige Stromabnahmeverträge mit einem Umfang von 3 TWh pro Jahr abgeschlossen, die den langfristigen Kurs der Dekarbonisierung sichern.

Dieser proaktive Ansatz konzentriert sich insbesondere auf Regionen mit kohlenstoffintensiven Stromnetzen, um die Emissionsreduktion und deren Wirkung zu maximieren, wie beispielsweise China und Südafrika. Im Jahr 2025 unterzeichnete die Gruppe auch ihre ersten Stromabnahmeverträge in Indien und deckte damit eine neue Region mit einem stark kohlenstoffintensiven Energiemix ab.

Seit 2020 hat der Konzern im Rahmen seiner Klimaziele Stromabnahmeverträge unterzeichnet, die eine Reduzierung von insgesamt 3,5 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr bedeuten und deren vollständige Umsetzung bis 2027 erwartet wird. Dadurch kann Air Liquide seinen Kunden Gase mit einem geringeren CO2-Fußabdruck anbieten und sie so bei der Erreichung ihrer eigenen Dekarbonisierungsziele unterstützen.

Air Liquide bezieht mehr als 40 %1 seines gesamten Strombedarfs aus kohlenstoffarmen Quellen und unterstreicht damit sein Engagement für eine strukturelle Umgestaltung seines Energiemixes auf globaler Ebene. Die Beschaffung großer Mengen kohlenstoffarmer Elektrizität ist einer der drei Hebel seiner Dekarbonisierungs-Roadmap, zu der auch das Asset Management zur Reduzierung des Energieverbrauchs sowie die Kohlenstoffabscheidung und -speicherung gehören.

Dieser Beschaffungsansatz wird durch die Elektrifizierung der wenigen verbleibenden nicht elektrifizierten Luftzerlegungsanlagen (ASUs) ergänzt. So wird beispielsweise die im Dezember 2025 angekündigte Elektrifizierung der ASU in Shaanxi in Verbindung mit der Beschaffung kohlenstoffarmer Energie voraussichtlich zu einer erheblichen jährlichen Reduzierung der Emissionen des Konzerns um bis zu 550.000 Tonnen führen.

Diana Schillag, Mitglied des Exekutivkomitees von Air Liquide und insbesondere zuständig für nachhaltige Entwicklung, erklärte: 

„Die fortlaufende Umsetzung unseres freiwilligen Programms zur Beschaffung von kohlenstoffarmem Strom ist ein konkreter Beweis für unser Engagement, unseren Energiemix umzustellen. Zusätzlich zur Umstellung des Stromnetzes in den Regionen, in denen wir tätig sind, sichern wir weitere kohlenstoffarme Kapazitäten. Unser Ziel ist es, die Auswirkungen unserer Maßnahmen auf die gesamte Emissionsreduzierung zu maximieren. Dies unterstreicht die Flexibilität der Gruppe, die besten verfügbaren Hebel zu nutzen, um die Emissionen so effektiv wie möglich zu senken, insbesondere in kohlenstoffintensiven Ländern, und gleichzeitig unseren Kunden kohlenstoffarme Lösungen anzubieten und ihre eigenen Dekarbonisierungsbemühungen zu unterstützen.”



1  Zahlen für 2024.


Dies ist eine nicht autorisierte Übersetzung ins Deutsche. Maßgeblich ist allein das englisch- und französischsprachige Original. Hier geht es zur englischen Variante.

 

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