Eco Chiller – gratis Kälteleistung zur Rekuperation Ihres Kühlwassers

Beispiel zum Implementieren des Eco Chillers in den Kältekreislauf bzw. in den Rücklauf des Prozesswassers

In den unterschiedlichsten Industriezweigen – Automotive, Maschinenbau, Chemie, Lebensmittel, Elektronik sowie Umwelt – kommen technische Gase in gasförmigem Aggregatzustand (unter anderem zum Inertisieren) zum Einsatz.
Meist wird dieses Medium, beispielsweise Stickstoff, in flüssigem, tiefkalten Zustand angeliefert und in vakuumisolierten Behältern bzw. Tanks gelagert. Der Eco Chiller nutzt ein vor Ort verfügbares Kältemittel (z.B. Wasser), um den Phasenwechsel (flüssig → gasförmig) zu vollziehen. Die beim Verdampfen von Industriegasen verfügbare “latente Wärme” bzw. Kälteenergie wird sinnvoll nutzbar gemacht und in den Kühlkreislauf der Anlage eingespeist. Das eigentlich nur für den Produktionsprozess verwendete Gas wird somit zur Rekuperation effektiv mehrfach genutzt. 

CO2-Footprint und Betriebskosten

CO2-Footprint und Betriebskosten

In unzähligen anlagenspezifischen Produktionsprozessen sowie der Energie- und Gebäudetechnik ist es notwendig, einen Kältekreislauf zu implementieren, um die gewünschten Parameter (z.B. bei der Klimatisierung, dem Prozesswasser bei einer spezifizierten Vorlauftemperatur für einen Fertigungsprozess, etc.) einzuhalten und konstant zur Verfügung zu stellen. Im Allgemeinen lassen sich die Kühlwasser-Systeme in zwei Arten unterteilen, den offenen und den geschlossenen Kühlkreislauf. Abhängig von den Außentemperaturen wird ein Frostschutzmittel (z.B. Glykol) zugegeben, um den Gefrierpunkt des Wassers herabzusetzen. Ziel ist es, die Wärme im jeweiligen Prozess abzuleiten. Dies hat zur Folge, dass sich im Rücklauf das erwärmte Kühlmittel vorfindet. Der Eco Chiller ermöglicht nun eine aktive Rückkühlung durch das dementsprechende tiefkalte Industriegas. Das Medium wird vorab heruntergekühlt. Die im Kältekreislauf installierte Kältemaschine (mögliches Beispiel) wird damit einhergehend entlastet, die daraus resultierenden Betriebskosten sinken.

Das Umweltbundesamt (UBA) in Deutschland weist einen spezifischen CO2-Emissionsfaktor für das Erzeugen einer Kilowattstunde aus. Neben der Einsparung elektrischer Energie erfolgt somit auch eine Reduzierung des CO2-Footprints.
Der Einsatz des Eco Chillers leistet einen wertvollen Beitrag hinsichtlich Umweltmanagement, Energiemanagement und Energieaudit. Daraus resultierend werden folgende Zertifizierungen unterstützt:

  • ISO 14001 
  • ISO 50001 
  • DIN EN 16427

Vermeidung von Kondenswasser, Eisbildung und Nebelbildung

Unabhängig von den Umgebungseinflüssen ermöglicht der Eco Chiller einen konstanten Verdampfungsprozess. Die Folge ist eine gleichmäßige Temperatur des Gases. Die standardmäßig eingesetzten, luftbeheizten Verdampfer übernehmen keine wesentliche Funktion mehr und dienen lediglich als Backup bzw. zur Redundanz, um die Versorgungssicherheit aufrecht zu erhalten. Daraus resultiert, dass die störende Eis- und Nebelbildung wirksam reduziert und die Bildung von Kondenswasser an nicht isolierten Leitungen vermieden wird. Das Equipment ist selbstüberwacht und automatisiert. Ein manuelles Umschalten des Versorgungsequipments durch den Betreiber entfällt. Bisher verbundene Personalaufwendungen entfallen und es erfolgt eine wesentliche Steigerung der Prozess- und Arbeitssicherheit.

Der Eco Chiller wird individuell an das Bedürfnis und die Parameter (z.B. Bedarfsprofil, Kühlmittel, Temperaturprofil, etc.) der jeweiligen Prozesse angepasst, sodass die vorhandene Kälteleistung tiefkalt verflüssigter Industriegase, wie Stickstoff, Sauerstoff, Argon oder Kohlendioxid optimal genutzt wird.

Der Eco Chiller kann jederzeit sehr einfach und zügig in bestehende sowie etablierte Versorgungskonzepte implementiert werden – und stellt somit eine “Plug-and-Play” Lösung dar.

Durch den Einsatz des Eco Chillers generieren Sie folgende Vorteile:

  • Senkung der Energiekosten bzw. Betriebskosten
  • Reduktion der CO2-Emissionen → “GoGreen”
  • Beitrag zur Nachhaltigkeit
    • ISO 14001 Umweltmanagement
    • ISO 50001 Energiemanagement
    • DIN EN 16427 Energieaudit
  • Mehrfachnutzen von Industriegasen
  • Kein Vereisen der Verdampferanlage
  • Prozessoptimierung durch konstante
  • Gastemperatur
  • Entlastung der Prozesswasserkühlung

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